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Die Masken aus dem
Himalaja werden von den meisten Autoren in drei Kategorien unterteilt.
Erstens die
„klassischen Masken“. Diese Stücke stellen Götter, Helden und
komische Charaktere aus dem
Buddhismus und Hinduismus dar – man rechnet die Tanz- und Tempelmasken
der Buddhisten und Hinduisten dazu (Cham–Tanz in Tibet, Ramayana und
Mahabharata in Indien).
Zur zweiten
Kategorie gehören die dörflichen Masken, die Elemente der klassischen
Traditionen einschließen, ihre endgültige Aussagekraft aber durch
Integration lokaler Mythen beziehen (u.a. Lakhe Masken aus dem Tal von
Kathmandu).
Zur letzten
Kategorie gehören die hier gezeigte Maske. Sie kommt aus den
Stammesgebieten des Himalaja ; man kann sie als primitiv-schamanistisch
beschreiben. Sie wurde wahrscheinlich von Zauberer und Schamanen für
Orakel, Heilungs- und Initiationszeremonien benutzt. T. Murray
schreibt: „In Bezug auf diese Stammesmasken ist unsere Unwissenheit
sehr groß“. Zu einem Teil
liegt dies an der Unzugänglichkeit der Ursprungsgebiete. Dies
erleichterte zwar das Überleben der Masken, anderseits erschwerte es
aber Wissen zu erlangen über die Völker, die diese Masken schufen und
über ihre Traditionen.
T. Murray schlägt
vor, diese Masken als einen Ausdruck einer pan-asiatischen Maskenkultur
zu verstehen, die noch zu Anfang des 20. Jahrhunderts nicht nur im
Himalaja lebendig war, sondern genauso in Indonesien bei den Batak auf
Sumatra und den Atoni auf Timor als auch bei anderen Stammesgruppen
Indiens und den Schamanen Sibiriens.
Unsere
Unwissenheit über die Masken geht so weit, dass keine eindeutige
Unterscheidung zwischen den Masken der Stammesgruppen im indischen und
nepalischen Teil des Himalaja getroffen werden kann.
In
meinem Besitz befinden sich noch mehrere Masken aus demselben Gebiet,
bitte fordern Sie Informationen an.
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